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Tag 51 – Oslo

Der starke Regen am Vormittag durchkreuzte etwas unseren Tagesplan. Eigentlich wollten wir vormittags die Innenstadt besichtigen und nachmittags auf die Museumsinsel. Auf Grund es Regens machten wir uns aber als erstes auf den Weg zur Museumsinsel. Hier wollten wir zunächst das Frammuseum besichtigen und anschließend wenn noch Zeit ist das Wikingerschiffmuseum.

Herzstück des Frammuseums ist die namensgebende Fram, um die herum das Museum errichtet wurde. Die Fram ist das weltbekannte Expeditionsschiff mit dem Fridtjof Nansen sich durch das nordpolare Packeis treiben ließ und später Roald Amundsen sich auf den Weg zur ersten erfolgreichen Südpolexpedition machte. Außerdem ist die Gjøa ausgestellt, dass Schiff mir dem Amundsen als erster die Nord-West-Passage komplett durchsegelt hat. In dem Museum wird zudem die lange Historie norwegischer Polarforscher gezeigt. Das Museum hat uns sehr beeindruckt und gilt nicht umsonst als Oslos bestes Museum.

Wir verbrachten sehr viel Zeit im Frammuseum, so dass wir anschließend nicht mehr ausreichend Zeit für die Wikingerschiffe hatten. Zudem überschritten wir unsere Parkzeit und hatten pünktlich 3 Minuten nach Ablauf der bezahlten Parkzeit ein Ticket über 760 Kronen (ca. 80 €) an der Windschutzscheibe – da versteht der Norweger offensichtlich keinen Spaß.

Am Nachmittag ging es dann per Zug ins Stadtzentrum. Wir besuchten die berühmte Oper, die bekannt für ihr begehbares Dach ist. Von dort hat man einen schönen Blick über die Stadt. Wir wanderten die sehenswerte „Karl Johans Gate“ Richtung königlichem Schloss entlang und warfen unterwegs einen Blick auf das Parlament und das Rathaus in dem jährlich der Friedensnobelpreis verliehen wird. Bevor es zurück zum mobilen Haus ging, spazierten wir noch etwas durch den Schlossgarten.

An unserem letzten Abend in Norwegen waren wir mit einer Freundin verabredet. Dafür verließen wir die Stadt und fuhr in den ländlichen Raum von Oslo.